Einführung
SCOAP3 ist ein weltweites, internationales Konsortium zur Förderung von Open Access in der Hochenergiephysik (HEP).
Zum Konsortium gehören:
• Förderorganisationen
• Forschungseinrichtungen und -institute
• Hochschulen mit ihren Bibliotheken
• Bibliothekskonsortien
Geplant ist, die führenden Zeitschriften in der Hochenergiephysik in Open Access Zeitschriften im Sinne des „goldenen Weges“ umzuwandeln. Das Produkt Zeitschrift wird nicht mehr – wie heute - über Subskriptionsgebühren bezahlt, sondern die anerkannten Dienstleistungen der Verlage - Qualitätssicherung im Publikationsprozess (Peer Review) und Bereitstellung der Publikationen - sollen über das Konsortium finanziert werden.
In Deutschland haben die Max-Planck-Gesellschaft sowie, repräsentiert durch das Deutsche ElektronenSynchrotron (DESY), die Helmholtz-Gemeinschaft ihre Beteiligung am Konsortium zugesagt. Potentielle Konsortialpartner sind auch deutsche Hochschulen mit ihren Bibliotheken und Institute der Leibniz-Gemeinschaft sowie weitere Einrichtungen.
Bisher liegt der Fokus auf folgenden Zeitschriften:
- Physical Review D (American Physical Society)
- Physics Letters B (Elsevier)
- Nuclear Physics B (Elsevier)
- Journal of High Energy Physics (Springer)
- European Physical Journal C (Springer)
Diese Zeitschriften enthalten ganz überwiegend HEP-Inhalte und sollen ganz auf Open Access umgestellt werden.
- Physical Review Letters (American Physical Society)
– 10 % HEP-Inhalte - Nuclear Instruments and Methods in Physics Research A (Elsevier)
– 25 % HEP-Inhalte
Die Umstellung dieser Zeitschriften auf Open Access erfolgt auf Artikelbasis.
Es können auch noch weitere Zeitschriften in das Konsortialmodell aufgenommen werden. Die verbindliche Titelauswahl hängt vom Ergebnis des Ausschreibungsverfahrens ab.



