Nationallizenzen

Projektleitung:
Herr Brammer

Projektbearbeitung:
Herr Brammer,
Team TIB-Lizenzverwaltung (Leitung: Frau Olfermann)

Projektförderung:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Projektlaufzeit:
Nationallizenzen-Archive: 2005-2010
Nationallizenzen für laufende Zeitschriften: 2008-2010
Allianz-Lizenzen: 2011-2013

Weitere Verhandlungsführer:
siehe unter www.nationallizenzen.de

Projektbeschreibung:

Nationallizenzen für Technik und Naturwissenschaften stehen für einen breiten Zugriff vor allem auf elektronische Zeitschriften und E-Books für Hochschulen und außeruniversitäre
Forschungseinrichtungen.

Die DFG fördert seit 2004 den Erwerb von Nationallizenzen für abgeschlossene Datenbanken und Zeitschriftenarchive. Hinzu kommt ein Pilotprojekt für die Lizenzierung laufender Zeitschrifteninhalte.
Die wurden von neun Einrichtungen verhandelt bzw. erworben und werden für die überregionale Nutzung bereit gestellt. Diese Einrichtungen sind in der AG Nationallizenzen zusammengeschlossen. Es handelt sich um die:

  • Staatsbibliothek Berlin
  • UB Frankfurt
  • SUB Göttingen
  • TIB, Hannover
  • ZBW, Hamburg und Kiel
  • UB Köln
  • ZB MED, Köln und Bonn
  • BSB München
  • GESIS

Aus der Gruppe der neun verhandlungsführenden Bibliotheken für Nationallizenzen für abge-schlossene Datenbanken und Zeitschriftenarchive hat sich eine kleinere Arbeitsgemeinschaft gebildet, die sich mit Fragen der Modellbildung im Kontext der nationalen Lizenzierung befasst hat. Vertreten waren folgende Einrichtungen:

  • Staatsbibliothek Berlin
  • UB Frankfurt
  • SUB Göttingen
  • TIB, Hannover
  • BSB München

Diese Arbeitsgruppe ist inzwischen in der Allianz-AG Lizenzen aufgegangen, in welcher folgende Wissenschaftsorganisationen unmittelbar bzw. mittelbar vertreten sind:

  • Deutsche Forschungsgemeinschaft
  • Fraunhofer-Gesellschaft
  • Helmholtz-Gemeinschaft
  • Leibniz-Gemeinschaft (vertreten durch TIB und ZBW)
  • Max-Planck-Gesellschaft

Im Rahmen der Schwerpunktinitiative "Digitale Information" der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen ist die nationale Lizenzierung eines von sechs Aktionsfeldern. Die Arbeitsgruppe „Allianz-Lizenzen“ konzipiert Lizenzmodelle für die nationale Beteiligung durch Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Einbindung von Open-Access Regelungen gelegt. Ziel ist es, dass Publikationen von Autorinnen und Autoren aus den beteiligten Einrichtungen in den lizenzierten Zeitschriften zusätzlich möglichst in der vom Verlag veröffentlichten Fassung in institutionellen bzw. fachlichen Repositorien gespeichert und so frei verfügbar gemacht werden dürfen.

Produkte

Nationallizenzen für abgeschlossene Datenbanken und Zeitschriftenarchive
Die TIB hat folgende Archiv-Nationallizenzen abgeschlossen:

  • ACS Legacy Archives 1879-1995
  • AIP Digital Archive 1930-2010
  • APS Digital Backfile Archive 1893-2003 
  • China Academic Journals - Technik und Naturwiss. 1994-2010
  • IOP Historic Archive 1874-2009
  • IUCr Backfile Archive 1948-2001
  • Nature Archive 1869-2009
  • RSC eBook Collection 1968-2009
  • RSC Zeitschriften Super Archive 1841-2010
  • Science Classic Archive 1880-1996  
  • Scientific.Net: Materials Science & Technology / Trans Tech Publications Archiv 1984- 2008
  • Springer ebook collection / Chemistry and Materials Science 2005-2008
  • Springer Lecture Notes - Archiv 1964-1996 (Computer Science, Control and  Information Science, Earth Science, Mathematics, Physics)  
  • Springer Online Journal Archives 1860-2002 (Gesamtpaket)
  • Taylor & Francis Online Archives 1799-2000 (verschiedene Fachpakete)

Nationallizenzen für laufende Zeitschriften
Auch für eine Reihe der neu konzipierten „Allianz-Lizenzen“ in Form von nationalen Konsortien für laufende Inhalte hat die DFG eine anteilige Förderung bereit gestellt.
Die TIB war Konsortialführer von 3 anteilig DFG-geförderten Nationalkonsortien in der Laufzeit 2008 bis 2010 der folgenden Fachgesellschaften:

  • American Institute of Physics (AIP)
  • Institute of Physics Publishing (IOP)
  • Royal Society of Chemistry (RSC)

Allianz-Lizenzen
Die Angebote von AIP und RSC erhalten eine anteilige Anschlussförderung der DFG als Allianz-Lizenz (nationales Konsortium) im Zeitraum 2011-2013.

Weitere Informationen